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Kreistag in Ebern

Bild der geehrten Fachwarte und Spielleiter von links nach rechts: Kassier Jens Hufnagel, Kreisvorsitzender Bernhard Süppel, Spielleiter Jugend Marco Leuner, Spielleiter und Fachwart neue Medien Christian Kuhbandner, Fachwart Einzelsport Johannes Rützel sowie Spielleiter Gerhard Teinzer (es fehlten Reiner Hülbig, Josef Back und Carsten Krause)

Die Tischtennisspieler des Kreises Hassberge trafen sich zu ihrem letzten Kreistag in den Frankenstuben in Ebern. Neben aktuellen Informationen zum Sportbetrieb standen insbesondere die Ehrung der Mannschaftsmeister und verdienter Fachwarte im Mittelpunkt der Veranstaltung.

Nachdem der Tischtennissport in Bayern neu geordnet wird und alle Kreise aufgelöst werden, begrüßte Kreisvorsitzender Bernhard Süppel die Anwesenden mit etwas Wehmut zu dieser letztmaligen Veranstaltung. War noch letztes Jahr eine Fusion mit dem Kreis Schweinfurt geplant und durch Beschlüsse beim Verbandstag abgesegnet, so mussten die Bezirksverantwortlichen von Unterfranken ihre Planungen kurzfristig einstellen. Denn der bayerische Tischtennisverband brachte erneut eine Strukturreform auf den Weg, die diesmal Mehrheiten fand. Ziel dieser Reform ist es das Verbandsgebiet auf nun 16 Teilbezirke zu untergliedern. Dies hat nach den Ausführungen von Süppel zur Folge, dass die Hassberge nun neben Schweinfurt auch mit der Röhn (Landkreise Bad Kissingen und Rhön-Grabfeld) zusammenspielen. Durch die Randlage des Kreises im neuen Bezirk Unterfranken Nord wird es für die besseren Mannschaften ggf. zu größeren Entfernungen kommen. Nachdem man aber bisher schon mit dem Kreis Kitzingen zusammenspielte sind die Vereine diese Entfernungen aber bereits gewohnt.

Süppel und seine Fachwarte gingen kurz auf die abgelaufene Saison ein. Dabei wurden der TSV Goßmannsdorf als letztmaliger Meister der 1. Kreisliga und Pokalsieger des Kreises geehrt. Sieger der 2. Kreisliga wurde der TV Haßfurt II und Sieger der 3. Kreisliga der TTC Sand III. Bei der Jugend gab es in diesem Jahr leider keine Mannschaftsehrungen. So meldeten die Kreisvereine nur acht Jugendteams. Dies zwang zu einer Zusammenarbeit mit dem Kreis Schweinfurt, da im Hassbergkreis kein geordneter Spielbetrieb möglich war. Von den wenigen Jugendmannschaften wurden dann sogar zwei Teams vor der Runde zurückgezogen. Sportlich kam man über Mittelfeldplatzierungen und hintere Ränge leider nicht hinaus.

Der Kreisvorsitzende rief die Vereine auf hier wieder größere Anstrengungen zu unternehmen. Sehr positiv verlief in diesem Zusammenhang der Kreisentscheid der Minimeister. Der TTC Sand hatte als einziger Verein einen Ortsentscheid ausgetragen und führte damit etliche Kinder dem Kreisentscheid zu. Hier konnte der TV Haßfurt immerhin 61 Kinder begrüßen. Dies ist bemerkenswert und toppt die Beteiligung bei den Aktiven. Ein Dank ging an Abteilungsleiter Siegfried Veith, der mit seinen Mannen um Andreas Oehrl und Reiner Hülbig das Turnier sehr gut organisiert hatte. Der Kreis hatte sich hier auch an den Sachpreisen beteiligt und einen Zuschuss zur Begleichung der Hallenmiete und für Bälle gegeben.

Nach Vorstellung des Kassen- und Revisionsberichts wurde die Vorstandschaft einstimmig entlastet. Danach gab Bernhard Süppel einen Kurzabriss über seine Zeit als Kreisvorsitzender, Fachwart und Spielleiter ab. Rechnet er alle seine Posten zusammen, so kommt der Kreisvorsitzende auf insgesamt 122,5 Funktionärsjahre. Dies reicht laut Süppel für mehrere Leben aus. Hier wäre noch viel Luft für die Vereine gewesen sich stärker einzubringen. Insbesondere nach seinem Wechsel nach Oberfranken, habe man mit nur sehr wenig aktiven Fachwarten und Spielleitern den Spielbetrieb aufrechterhalten können.

In der abgelaufenen Zeit ist viel passiert. So leiteten die Spielleiter ihre Ligen anfangs noch von Hand. Erst spät gab es eine technische Unterstützung mit dem Programm TTSKS. Danach sei man auf TT-Liga und zuletzt auf click-TT als bundeseinheitliches elektronisches System umgestiegen. Damit hat sich insbesondere die Verwaltungsarbeit deutlich vereinfacht. So habe er die Spielpläne, Vereinsranglisten, etc. früher noch einzeln je Verein sortiert und per Post verschickt. Dies bedeutete einen enormen Zeitaufwand. Aktuell läuft alles bequem online. Süppel setzte sich schnell auch für die Anschaffung eines Laptops und Druckers ein. Damit hatte der Kreis nun beste Voraussetzungen für die Turnierausrichtung. So konnte man anfangs in der Dreifachturnhalle von Ebern durch die Bündelung von Turnieren für Erwachsene, Jugend und Minis große Events ausrichten. Durch die hohen Hallenmieten lohnte dies aber später nicht mehr. Danach ging es im Einzelsport leider immer weiter bergab.

Der Kreisvorsitzende ging dann auch schnell die Gestaltung und Wartung der Kreishomepage an. Er kümmerte sich dabei auch um die Vermarkung und hielt hierzu sogar einen Fachvortrag vor dem Präsidium des Tischtennisverbands. Auch die Jugendarbeit war ihm sehr wichtig. So initiierte er zusammen mit Günter Oehrl (TV Haßfurt) das Kreisstützpunkttraining und stand dabei lange als verantwortlicher Trainer und Organisator vor. Durch die Unterstützung des Landkreises konnte ein regelmäßiges Training organisiert werden. Als Highlight gewann er auch sehr gute Trainer (u.a. Ex-Bundesliga-spieler Cornel Borsos oder auch Bezirkstrainer Timo Link und Honorartrainer Paul Schmitt) zu einem Trainingslehrgang für die Jugend des Kreises. Dabei stand er im engen Kontakt mit dem BLSV Kreisverband, Tischtennisbezirk Unterfranken und Landkreis Hassberge (Kreisförderung Leistungssportgemeinschaft). Infolge geringeren Zuspruchs wurde das Training dann leider eingestellt. Mit einem Trainerlehrgang bekamen die Vereine das Angebot modernes Training auch ohne Trainerschein an dies Basis vermittelt zu bekommen. Timo Link und Bezirkslehrwart Reinhard Pfenning unterstützten die Aktion. Süppel spielte auch eine Kreisrangliste aus und ehrte jährlich die Spieler. Aber auch die Vereine wurden über einen Motivationspreis zur aktiven Mitgestaltung aufgerufen.

In den abgelaufenen Jahren hatte sich auch sportlich viel getan. So gab es vor etlichen Jahren bereits eine Strukturreform in Unterfranken – die Kreise Aschaffenburg und Miltenberg waren früher in einen Nord- und Südkreis geteilt. Der Kreis Hassberge blieb damals durch seine Randlage zunächst verschont. Die Tischtennisspieler mussten sich an den 40 mm Ball gewöhnen. Aktuell laufe eine Umstellung von Zelluloid- auf Plastikbälle. Aber auch die Zählweise wurde von 21 auf 11 verkürzt.

Süppel führte weiter aus, dass er in den letzten zwei Jahrzehnten an den Verbandstagen teilgenommen und damit aktiv an der Neuausrichtung von Wettspielordnung, Satzungen und Durchführungsbestimmungen mitgewirkt habe. Mit der Strukturreform beginne für ihn ein neuer Abschnitt. Er wünschte allen Vereinen viel Erfolg für die Zukunft und hoffte auf aktive Mitarbeit im neuen Bezirk Unterfranken Nord.

Abschließend bedankte sich der scheidende Kreisvorsitzende bei seinen langjährigen Fachwarten und Spielleitern mit einem kleinen Präsent. Dabei übernahm Gerhard Teinzer kurz das Wort und bedankte sich bei Bernhard Süppel, wie auch seinen Vorgängern Max Reinhard (TV Obertheres) und Helmut Schuler (SSV Gädheim), für deren langjährige und aufopfernde Tätigkeit für den Kreis. Auch für Teinzer gehe ein Abschnitt zu Ende. So habe er seit Neugründung des Kreises Haßberge im Jahr 1981 die Funktion des Spielleiters der 1. Kreisliga inne. Diese Ära endet jetzt auch sportlich für Teinzer, da er altersbedingt seinen Tischtennisschläger „einmottet“.

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